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Untersuchung zu TAP-Streckenführung in Albanien

Dietikon,  Montag, 6. Juli 2009

Im Rahmen des Projektes der Trans Adriatic Pipeline (TAP), das die EGL gemeinsam mit der norwegischen StatoilHydro ASA verfolgt, wurde Anfang Juli eine dreiwöchige Studie zur optimalen Routenführung der Pipeline durch Albanien gestartet.

Das TAP-Teilprojekt wird fünf mögliche Routen analysieren, die auf der Basis von Satellitenbildern, Karten und früher erfolgten Untersuchungen bestimmt wurden. Diese Varianten sollen detailliert erforscht und verglichen werden, Hindernisse und schwieriges Gelände gilt es zu identifizieren. Oberste Priorität geniesst dabei die Bestimmung einer Route, die nicht durch das Gebiet des Hotova Nationalparks in der Region von Permet führt.

Die Studie zur Routenführung soll eine Vielzahl technischer Fragen beantworten und zusätzlich im Detail die Auswirkungen der Pipeline auf Natur, Gesellschaft und kulturelles Erbe in Albanien untersuchen. Um sicherzustellen, dass sämtliche nationalen und regionalen Vorschriften eingehalten werden, arbeitet die TAP-Projektgesellschaft für die Bestimmung der Route eng mit dem Umweltministerium Albaniens zusammen.

An der Untersuchung vor Ort, die voraussichtlich drei Wochen dauern wird, sind insgesamt rund 40 Spezialisten beteiligt – unter ihnen internationale und albanische Berater.

Eine ausführliche Medienmitteilung zu diesem Vorhaben sowie detaillierte Informationen zur TAP finden Sie auf der Website des Projektes.