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TAP-Anteilsverkauf mit E.ON Ruhrgas vollzogen

Baar,  Mittwoch, 7. Juli 2010

Die beiden Miteigentümer der Trans Adriatic Pipeline (TAP), Statoil und EGL, haben je 7,5% ihres TAP-Aktienanteils dem neuen Partner E.ON Ruhrgas übertragen. Die international tätige Gasgesellschaft hält nun 15% der Aktien an der TAP, Statoil und EGL je 42.5%.

Wie bereits im Mai kommuniziert, ist der Beitritt von E.ON Ruhrgas ein bedeutender Schritt in der Realisierung des TAP-Projekts. Die geplante, 520 Kilometer lange Pipeline wird von Griechenland über Albanien durch das Adriatische Meer nach Italien führen. Die Transportkapazität der Pipeline ist für 10 bis 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr ausgelegt.

Kjetil Tungland, Geschäftsführer der TAP, sagt: "E.ON Ruhrgas verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Projektentwicklung bei der Förderung und beim Absatz von Erdgas. Das zusätzliche Wissen und die Kompetenz unseres neuen Partners stärken unser Projekt, das stetig Fortschritte erzielt."

Als kürzeste Transportroute von Erdgas zwischen dem Kaspischen Meer und dem Nahen Osten wird die TAP den so genannten "Southern Gas Corridor" nach Europa öffnen. "Die TAP erhöht die Energieversorgungssicherheit Europas und diversifiziert das Erdgas-Beschaffungsportfolio für die europäischen Energiemärkte. Die Projektgesellschaft ist weiterhin offen für neue Partner," sagt Kjetil Tungland.

Die TAP wird von der EU als Bestandteil des Transeuropäischen Netzwerks der Energie (TEN-E) unterstützt. Die EU-Kommission hat in Übereinstimmung mit ihrer Energiepolitik das TAP-Projekt als EU-Interconnector bestimmt. Die Entwicklung der TAP wird auch künftig die Anforderungen der EU-Gastransportrichtlinien erfüllen. Zudem geniesst das Projekt politische Unterstützung und ist Bestandteil des zwischenstaatlichen Abkommens zwischen Italien und Albanien.

TAP unterhält in jedem der drei beteiligten Ländern (Griechenland, Albanien, Italien) eigene Repräsentationsbüros. Das Projekt ist derzeit in der Detailplanung. 2006 wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, 2007 die Grundlagenplanung fertiggestellt und im Frühjahr 2009 eine Studie zur optimalen Routenführung der Pipeline durch das Adriatische Meer gemacht. TAP ist den höchsten Umwelt- und Sozialstandards verpflichtet und hat in diesem Zusammenhang 2009 eine Studie über Alternativrouten durch Albanien und Süditalien durchgeführt.

Über TAP

Die 520 Kilometer lange Pipeline wird Erdgas über Griechenland und Albanien durch das Adriatische Meer in die süditalienische Region Puglia und weiter nach Westeuropa führen. Ziel der TAP ist die Erhöhung der Energieversorgungssicherheit und die Diversifizierung des Erdgas-Beschaffungsportfolios für die europäischen Energiemärkte. TAP wird den so genannten "Southern Gas Corridor" nach Europa öffnen und damit das Kaspischen Meer und den Nahen Osten für die Erdgasbeschaffung zugänglich machen. Die Transportkapazität der Pipeline ist für 10 bis 20 Milliarden Kubikmeter (bcm) Erdgas pro Jahr ausgelegt, abhängig von der Durchsatzleistung. Das Projekt sieht zudem die Entwicklung eines Erdgasspeichers in Albanien vor, um die Liefersicherheit auch bei möglichen Engpässen jederzeit zu gewährleisten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen über die neuen Partnerschaft finden Sie hier (deutsch)
oder auf folgender Website: www.trans-adriatic-pipeline.com (englisch).

Media Relations: Tel. +41 44 749 40 10, media.ch@egl.eu

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