Deco

Geschichte

Die EGL wurde 1956 als Gesellschaft für Stromhandelsaktivitäten in Laufenburg (Schweiz) gegründet und hat sich seither zu einem führenden Energiehandelsunternehmen mit Tätigkeit und Gesellschaften in ganz Europa entwickelt.

2012
Die Übernahme der EGL durch die Axpo wird abgeschlossen. Die restlichen im Markt befindlichen EGL Aktien werden gerichtlich für kraftlos erklärt. Damit wird die Axpo Alleinaktionärin der EGL. Die Aktien der EGL werden in einem weiteren Schritt von der SIX Swiss Exchange dekotiert.

2011
In der Türkei gründet die EGL zwei Joint Ventures mit der Demirören Gruppe, um die Marktpräsenz im türkischen Strom- und Erdgasmarkt auszubauen. Mit der türkischen Pipelinebetreiberin Botas unterzeichnet die EGL eine Grundsatzvereinbarung, die Rahmenbedingungen für den geplanten Transport von Erdgas durch die Türkei nach Europa regelt. Die Axpo Holding AG, die bereits 91 Prozent der EGL Aktien hält, macht den Minderheitsaktionärinnen und -aktionären ein öffentliches Kaufangebot zur Übernahme der restlichen Inhaberaktien der EGL AG

2010
E.ON Ruhrgas wird neuer Partner der Trans Adriatic Pipeline (TAP), die EGL hält neu 42.5% der Aktien. Die EGL erwirbt 46% am Windpark La Peñuca (33 MW) in Nordspanien. In Aserbaidschan eröffnet die EGL ein Repräsentationsbüro, um Partnerschaften für die Erdgasbeschaffung zu stärken. Das Gas-Kombikraftwerk SE Ferrara (IT) nimmt seinen kommerziellen Betrieb auf. Die 760-MW-Anlage ist zu 49% im Besitz der EGL.

2009
Die EGL erweitert ihre Marktpräsenz in Europa und agiert künftig auch von einem Handelszentrum in Grssbritannien aus. Sie gründet hierzu eine lokale Tochtergesellschaft mit Sitz in London. Schliesslich beteiligt sie sich mit 24.1% an der Global Tech I Offshore Wind GmbH, die den Bau eines Windparks mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt vor der norddeutschen Küste plant. Im Jahr 2013 sollen alle 80 Windturbinen in Betrieb sein.

2008
Das Gas-Kombikraftwerk Rizziconi Energia (760 MW-Leistung) nimmt in Rizziconi (Süditalien) den Betrieb auf. Die EGL schliesst einen Vertrag über langfristige Erdgaslieferungen mit der nationalen iranischen Gasexportgesellschaft (NIGEC) ab. Zuvor hatten sie und die norwegische Statoil ein Joint Venture gegründet, an dem beide Partner je zur Hälfte beteiligt sind. Zweck des Gemeinschaftsunternehmens ist die Entwicklung, der Bau und der Betrieb der Trans Adriatic Pipeline (TAP).

2007
Das Gas-Kombikraftwerk Calenia Energia (760 MW Leistung) nimmt in Sparanise (Italien) seinen Betrieb auf. Das Basic Engineering für die Trans Adriatic Pipeline (TAP) findet wird abgeschlossen. Die EGL steigt in den Handel mit Liquefied Natural Gas (LNG) ein.

2006
Der Bau für das zweites Gas-Kombikraftwerk der EGL in Italien (Rizziconi Energia S.p.A. (Region Kalabrien) beginnt. Die EGL baut ihre Handelstätigkeit in den liquiden europäischen Märkten weiter aus. Die Machbarkeitsstudien für die Trans Adriatic Pipeline werden abgeschlossen.

2005
Die EGL übernimmt die schwedische Stromversorgungs- und Portfolio-Management Gesellschaft Hydro Kraft AB, die zur EGL Sverige wird.

2004
Baubeginn des ersten Gas-Kombikraftwerks der EGL in Italien (Calenia Energia S.p.A., Sparanise). Die EGL übernimmt die Vorreiterrolle im Handel mit CO2- und Umweltzertifikaten.

2003
Die EGL startet ihre Aktivitäten im neuen strategischen Geschäftsfeld Erdgas. Die Machbarkeitsstudien für das Projekt Trans Adriatic Pipeline beginnen.

2002
Die Axpo Holding AG wird Hauptaktionärin der EGL.

2001
Die EGL beginnt mit der Planung/Entwicklung von Gas-Kombikraftwerken in Italien.

2000
Die EGL beschliesst im Zuge einer strategischen Neuorientierung den Aufbau der drei strategischen Geschäftsfelder Stromhandel, Erdgashandel und Asset-Portfolio. Sie beginnt damit, ein Netz von europäischen Tochtergesellschaften aufzubauen. Den Anfang machen EGL Italia und EGL Polska.

1999
Im Rahmen der Strommarktliberalisierung in der EU müssen Energieproduzenten und Netzbetreiber ihre Aktivitäten entbündeln. In der Folge prüft die EGL eine strategische Neuausrichtung. Im gleichen Jahr gründet die EGL ein auf den Handel mit Energiederivaten spezialisierte Tochterunternehmen. 

1998
Die EGL führt als Mitbegründerin den ersten kontinentaleuropäischen Strompreis-Index SWEP ein.

1967
In Laufenburg werden erstmals die Stromnetze von Deutschland, Frankreich und der Schweiz auf der Höchstspannungsebene von 380 Kilovolt zusammengeschaltet (sog. Stern von Laufenburg).

1958
Die EGL geht an die Schweizer Börse.

1956
Gründung der EGL durch das Kraftwerk Laufenburg (KWL) als Gesellschaft für Stromhandelsaktivitäten. 1.5 TWh Stromabsatz im ersten Geschäftsjahr.

Stationen in der Geschichte der EGL

Der "Stern von Laufenburg".

Der "Stern von Laufenburg".

Die EGL wird zur modernen Energiehändlerin.

Die EGL wird zur modernen Energiehändlerin.

Calenia Energia - das erste Gas-Kombikraftwerk der EGL

Calenia Energia - das erste Gas-Kombikraftwerk der EGL